Reifendruck-Rechner

Der optimale Reifendruck ist kein fester Wert, sondern ergibt sich aus Reifenbreite und dem Systemgewicht aus Fahrer, Rad und Gepäck. Zu viel Druck macht hart und rutschig, zu wenig kostet Rollwiderstand und riskiert Durchschläge bis zum Felgenbruch.

Dieser Rechner nutzt das 15-Prozent-Tire-Drop-Prinzip nach Frank Berto: pro Kilogramm mehr Systemgewicht rund ein Prozent mehr Druck. Das Vorderrad bekommt etwas weniger als das Hinterrad, weil dort weniger Last anliegt — du bekommst beide Werte getrennt in bar und PSI.

Wichtig: Die berechneten Werte sind Richtwerte. Halte dich immer an die Bandbreite auf der Reifenflanke und überschreite nie das angegebene Maximum. Bei Tubeless-Reifen kannst du rund ein bar abziehen.

75kg
30 kg150 kg
3kg
0 kg40 kg

Empfohlener Reifendruck · Trekking/City · Systemgewicht ~91 kg

Vorderrad

4.2 bar

61 PSI

Hinterrad

4.6 bar

66 PSI

Achtung: Diese Werte sind Richtwerte nach dem Tire-Drop-Prinzip. Maßgeblich ist immer die min/max-Angabe auf deiner Reifenflanke — überschreite das angegebene Maximum nie.

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Häufige Fragen zum Reifendruck

Welcher Reifendruck ist der richtige für mein Fahrrad?
Der richtige Druck hängt von Reifenbreite und Systemgewicht (Fahrer plus Rad plus Gepäck) ab. Faustregeln: Rennrad 6–7,5 bar, Trekking/City 3,5–5,5 bar, MTB 2–3 bar. Je breiter der Reifen, desto niedriger der Druck. Beachte immer das auf der Reifenflanke angegebene Minimum und Maximum.
Warum hat das Vorderrad weniger Druck als das Hinterrad?
Auf dem Hinterrad lastet durch das Körpergewicht des Fahrers mehr Last. Damit beide Reifen gleich stark einfedern (rund 15 % Tire-Drop), bekommt das Vorderrad rund 5–10 % weniger Druck. Das verbessert Grip und Komfort am Lenker.
Was bedeutet das 15-Prozent-Tire-Drop-Prinzip?
Frank Berto fand heraus, dass ein Reifen unter Last optimal etwa 15 % seiner Höhe einfedern sollte — das ist der beste Kompromiss aus Rollwiderstand und Komfort. Daraus folgt die Regel: pro Kilogramm mehr Systemgewicht etwa ein Prozent mehr Druck.
Muss ich bei Tubeless-Reifen anders pumpen?
Ja. Tubeless-Reifen kommen ohne Schlauch aus und fahren sich mit etwa einem bar weniger Druck am besten — das verbessert Grip und Pannenschutz, ohne dass der Schlauch durchschlägt. Ziehe vom Tabellenwert rund ein bar ab.
Wie oft muss ich den Reifendruck prüfen?
Schmale Rennradreifen verlieren am schnellsten Luft und sollten vor jeder Fahrt kontrolliert werden. Bei Trekking- und MTB-Reifen reicht ein Check alle ein bis zwei Wochen. Ein Standpumpe mit Manometer ist dafür die zuverlässigste Lösung.